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Diskussion zum Thema Pflanzenbau

Archiv:
 
  • Aktueller Stand und anstehende Maßnahmen

    26.04.2012, 11:45 Uhr|

    Die Winterroggenbestände befinden sich deutschlandweit zwischen EC 32 und 37. Die zweite Wachstumsreglermaßnahme sowie eine Fungizidbehandlung stehen in den meisten Fällen noch bevor. Führen Sie alle Maßnahmen der Bestandesführung mit dem Ziel durch, möglichst homogene Roggenbestände zu etablieren und die Bestände nicht unnötig zu stressen. Dies wirkt sich positiv auf den Ertrag aus und mindert die Gefahr des Mutterkornbefalls.

    Hier einige Beispiele:

    Mutterkornbefall wird durch eine lange und verzögerte Blüte gefördert. Stress in jeder Form kann dies fördern. Achten Sie in diesem Zusammenhang auf richtig terminierte Wachstumsreglermaßnahmen. Ein falscher Zeitpunkt und/oder eine zu hohe Aufwandmenge können negative Folgen haben. Führen Sie keine Fungizidbehandlung in der Blüte (EC 61-69) durch. Das kann negative Auswirkungen auf das Pollenschüttungsvermögen haben.

  • Alle Zeichen stehen auf Ertrag!

    23.03.2012, 12:55 Uhr|

    Andreas Heinze berichtet über die aktuelle Situation in seinem Beratungsgebiet:

    Die in diesem Jahr von mir besichtigten Roggenbestände haben den Winter im Vergleich zu anderen Kulturarten nahezu unbeschadet überstanden. Auf den meisten Betrieben wurde in den letzten Tagen die erste N-Düngung abgeschlossen.

    Der Roggen befindet sich aktuell im Stadium Ende Bestockung bis Anfang Schossen. Wenn das Wetter so bleibt, kann in vielen Betrieben ab der nächsten Woche (KW 13) die erste Wachstumsreglermaßnahme durchgeführt werden.

    Zu diesem Zeitpunkt gibt es in der Regel keine Probleme mit der Verträglichkeit und die Wirkung ist sehr gut. Die Ausgangssituation für sehr gute Roggenerträge ist also perfekt!

    Ihr Andreas Heinze Beratungsstellenleiter, Brandenburg und Sachsen-Anhalt

    Regionale Anbauhinweise (Brandenburg und Sachsen-Anhalt)

     

  • Roggen zeigt seine Winterhärte!

    09.03.2012, 08:30 Uhr|

    Auf der Versuchsstation Petkus in Brandenburg wird deutlich wie groß die Frosttoleranz von Roggen ist. 

    Der am 29. September ausgesäte Artenvergleich war nicht mit Schnee bedeckt, als die Temperaturen Anfang Februar für 10 Tage stark absanken. Die niedrigste gemessene Nachttemperatur lag bei - 20 °C. 

    Der Roggen sieht auf diesem sandigen Standort noch satt grün aus. Im Vergleich dazu muss bei Gerste und Weizen erst noch abgewartet werden, was sich aus den tot scheinenden Pflanzen entwickeln wird.

  • NEU - Deckungsbeitragsrechner (Ackerbau)

    07.03.2012, 09:00 Uhr|

    Der Deckungsbeitrag ist für jeden Betrieb ein wichtiger Kennwert. Er berechnet sich aus der Differenz aus Umsatz (= erzieltem Erlös) sowie den variablen Kosten.

     Auf unserer RYE BELT Homepage finden Sie ab sofort  einen praktischen Rechner, der die Deckungsbeiträge von Roggen mit denen von Winterweizen, Wintergerste, Triticale sowie Winterraps gegenüberstellt. 

    Der Rechner lässt sich einfach auf Ihrem eigenen Computer installieren. Tragen Sie in die vorgegebenen Eingabefelder Ihre betriebseigenen Kenngrößen ein und Sie erhalten eine individuelle Gegenüberstellung.

    Hier geht´s zum Deckungsbeitragsrechner

  • Wachstumsreglereinsatz Hybridroggen – Worauf sollten Sie achten?

    20.02.2012, 08:00 Uhr|

    Für eine pflanzenverträgliche und -wirksame Behandlung muss das jeweilige Produkt in der sorten- und standortspezifischen Aufwandmenge eingesetzt werden. 

    Doch wie wird diese bestimmt? In der folgende Tabelle sind die wichtigsten Einflussfaktoren aufgelistet, an Hand derer Sie die Aufwandmenge für Ihren Standort ableiten können.

    Standortabhängige Aufwandmengengestaltung bei Wachstumsreglern

     (Eigene Darstellung nach Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, 2008; *KWS LOCHOW, 2011) 

    Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, immer die eigenen Standorterfahrungen, die Einsatzempfehlung des Herstellers und den Eindruck vom Bestand (Bestandesdichte, Entwicklungsstadium etc.) zu berücksichtigen. 

    Hinweise zu den regionalen und sortenspezifischen Aufwandmengen finden Sie unter www.kws-lochow.de/regional.html

    Welche persönlichen Tipps und Erfahrungen haben Sie?

 
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